Presseberichte
Düstere Wolken über dem Flugplatz Bentlage?
Rheine. Türmen sich finstere Wolken über dem Heeresfliegerflugplatz in Rheine-Bentlage auf? Das Szenario, das Oberstleutnant Reinhard Schlepphorst in seiner Funktion als Interessenvertreter des fliegenden Personals bei der Bundeswehr zeichnet, ist jedenfalls düster. Was Schlepphorst befürchtet, wäre - nach dem Verlust des Jagdgeschwaders im Jahre 2006 - tatsächlich ein erneuter, wirtschaftlicher Tiefschlag für die ehemalige Garnisonsstadt an der Ems und ihr Umland. „Wenn unsere Befürchtungen wahr werden sollten, wird beim mittleren Transporthubschrauber-Regiment 15 in Bentlage Ende 2017 zum letzten Mal der Schlüssel herumgedreht“, sagt Schlepphorst.
Heeresflieger auf der Streichliste?
Rheine, 27.07.2010 Bei den Heeresfliegern rumort es. Grund sind die geplanten Einsparungen bei der Bundeswehr, die offenbar auch vor den luftbeweglichen Kräften des Heeres nicht Halt machen. In gut informierten Kreisen wird inzwischen sogar über Standortschließungen spekuliert. Ob auch das Transporthubschrauberregiment in Bentlage auf einer möglichen Streichliste steht, will indes niemand kommentieren. Zu heiß scheint das Thema. „Das ist Kaffeesatzleserei“, sagte der Kommandeur der Rheiner Heeresflieger, Oberst Werner Salewski. Er wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen.
Den Heeresfliegern drohen Einschnitte
(LAUPHEIM/Schwäbische Zeitung) Der von Verteidigungsminister zu Guttenberg geplante Umbau der Bundeswehr wird an Laupheim nicht spurlos vorüber gehen. Die Heeresflieger erwarten Einschnitte bei Personal und Material. Welche Folgen das für den Standort hat, steht dahin. Die Stimmung in der Kiesinger-Kaserne ist angespannt. (Von unserem Redakteur Roland Ray)
Großübung: Feuerwalze auf dem Flugplatz in Bentlage
Rheine. Eine gigantische Feuerwalze, schwarze Rauchsäulen, schreiende, verletzte Menschen in der Kaserne Bentlage, Feuer im Tower und ein Trümmerfeld auf dem Rollfeld der ehemaligen Flugbasis in Hopsten/Dreierwalde: Den Einsatzkräften der Feuerwehren und Rettungskräften der Kreise Steinfurt, Warendorf, Borken, Coesfeld und der kreisfreien Städte Gelsenkirchen und Münster bot sich am Samstag ein echtes Horrorszenario, das zum Glück nur eine Übung war. Allerdings eine Übung, die es in dieser Größenordnung seit Jahrzehnten nicht mehr in Westfalen gegeben hat: Insgesamt 750 Einsatzkräfte mit rund 150 Fahrzeugen nahmen an der Übung „Feuerkonzert 2010“ teil. Ziel der Übung, die am Samstagmittag begann, war es, die Zusammenarbeit zwischen Kreis, Bundeswehr und Bezirksregierung zu trainieren.
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